Automatische Migration für Lastverteilung

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Autor Thema: Automatische Migration für Lastverteilung  (Gelesen 9193 mal)

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Automatische Migration für Lastverteilung
« am: 29.Oktober 2008, 10:51:26 »

Hallo,

wir werden voraussichtlich im Laufe des Tages bis inden Abend hinein mit den
ersten Tests für die automatische Migration zur Lastverteilung zwischen den
Hardware-Nodes beginnen.

Erstes Ziel sind Erfahrungswerte über Migration selbst zu bekommen und den
Umfang der Entlastung derzeit stark belasteter Nodes.

Wie wird sich das auf die Test-vServer auswirken?
Vermutlich werden einige vServer mehr oder minder kurz "hängen" und danach
auf der neuen Node wieder laufen.

Anregungen, Erfahrungen, Tipp usw. bitten wir hier zu posten.

Viele Grüße,
Thomas
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viele Grüsse / kind regards
Thomas
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Tech-EUserv1

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #1 am: 29.Oktober 2008, 20:15:35 »

Hallo,

wir fahren auf die Hostsysteme grad ein paar Updates mit nachfolgenden Reboots.
Falls VE's nach dem Hostsystemreboot nicht laufen sollten, bitte im KC2 restarten.

Danke,
Matthias
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dreamer

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #2 am: 29.Oktober 2008, 23:35:11 »

Nun, seit ich ab ca. 23 Uhr versuche, an meinem vServer noch etwas zu machen, bricht mir ständig die Verbindung ab. Ärgerlich ist das, wenn man mitten im kompilieren ist. Momentan ist es komplett ärgerlich. Nach Timeouts bekomme ich nun "Antwort von 85.31.189.1: Die Gültigkeitsdauer wurde bei der Übertragung überschritten." Ich weiss nicht, ob das nun hiermit direkt zusammenhängt, aber da alles davor problemlos (größtenteils) lief, bin ich mir ziemlich sicher.

Gruß
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jomido

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #3 am: 09.November 2008, 20:11:26 »

Tests für die automatische Migration zur Lastverteilung zwischen den
Hardware-Nodes

Wie wird das später genutzt: Werden alle sogenannten "Poweruser" auf einem Knoten versammelt, so dass sie die vielen anderen anständigen vServer nicht stören, oder werden die "Poweruser" schön gleichmäßig auf alle Knoten verteilt?
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shouter

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #4 am: 10.November 2008, 17:39:22 »

funktioniert das nun? weil mein v-Server war bisher immer auf der gleichen lahmen Gurke ;)
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Forum-Support2

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #5 am: 10.November 2008, 18:32:08 »

Wie wird das später genutzt: Werden alle sogenannten "Poweruser" auf einem Knoten versammelt, so dass sie die vielen anderen anständigen vServer nicht stören, oder werden die "Poweruser" schön gleichmäßig auf alle Knoten verteilt?

Was wäre Eurer Meinung nach am Besten?
Gibt noch andere Verfahrensvorschläge?

Viele Grüße,
Thomas
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Thomas
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Freez

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #6 am: 10.November 2008, 20:25:22 »

Die Poweruser müssen natürlich auf die starken Hosts. Ich bin derzeit auf einem vServer-untauglichen Sempron64-Host.
Sowie etwas CPU-intensives läuft, bricht die Performance stark ein.
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jomido

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #7 am: 10.November 2008, 21:20:33 »

Die Poweruser müssen natürlich auf die starken Hosts.

Wenn man als Anbieter noch mehr Schmarotzer^W "Poweruser" anlocken möchte, kann man das gerne machen. Daher wäre ich für den Strafserver, wo die übelsten Schmarotzer versammelt werden. Dann können sie sich dort austoben und stören keine normalen Kunden.

Ich bin derzeit auf einem vServer-untauglichen Sempron64-Host.
Sowie etwas CPU-intensives läuft, bricht die Performance stark ein.

Die Frage ist dabei natürlich, ob die Performance zum Preis des vServers passt. Wer einen vServer mietet, muss damit rechnen, dass er zu bestimmten Zeiten (vor allem wenn alle cron-Jobs loslaufen) stark belastet ist.

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moopheuz

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #8 am: 10.November 2008, 21:40:18 »

ich denke "Poweruser" auf einen Node zu schrieben, bereitet dann zwar den anderen Usern "Freude" (wenn diese es überhaupt mitbekommen), aber die Poweruser werden wieder recht schnell abspringen oder?
Außerdem was nutzt ein Server, der von paar Leuten genutzt wird und diese darauf so wenig laufen lassen, dass selbst die Lüfter sich langweilen? Die Hardware sollte meiner Meinung nach auch ausgelastet werden und die Belastung gleichmäßig verteilt werden.
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jomido

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #9 am: 10.November 2008, 22:50:52 »

ich denke "Poweruser" auf einen Node zu schrieben, bereitet dann zwar den anderen Usern "Freude" (wenn diese es überhaupt mitbekommen), aber die Poweruser werden wieder recht schnell abspringen oder?
Das wäre ja der Sinn: "Poweruser"/Schmarotzer (jemand der dauerhaft mehr Kosten verursacht als er bezahlt) loszuwerden, bevor anständige Kunden kündigen.

Außerdem was nutzt ein Server, der von paar Leuten genutzt wird und diese darauf so wenig laufen lassen, dass selbst die Lüfter sich langweilen?

Ein solcher Server nutzt sehr viel: Dort können viele vServer Instanzen laufen, die annähernd an die Leistung eines echten Servers herankommen.

Ich habe bei StarHosting einen vServer gemietet. Auf einem einzelnen Sempron 3800 (2,2GHz) laufen 21 vServer. Trotzdem bin ich mit dessen Geschwindigkeit sehr zufrieden.
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cheffe

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #10 am: 10.November 2008, 22:59:58 »

ich denke "Poweruser" auf einen Node zu schrieben, bereitet dann zwar den anderen Usern "Freude" (wenn diese es überhaupt mitbekommen), aber die Poweruser werden wieder recht schnell abspringen oder?
Das wäre ja der Sinn: "Poweruser"/Schmarotzer (jemand der dauerhaft mehr Kosten verursacht als er bezahlt) loszuwerden, bevor anständige Kunden kündigen.
Leute als Schmarotzer zu beschimpfen, weil diese ihre gebuchten und bezahlten Leistungen in Anspruch nehmen, halte ich geradewegs für eine Frechheit.
Es liegt immerhin in der Verantwortung des Anbieters seine Mischkalkulation richtig vorher zu sehen!
Zumal ein V-Server zu mieten eigentlich generell ein Glücksspiel ist, denn wenn du Pech hast benutzt ein anderer den großteil der verfügbaren Bandbreite oder die shared ressourcen wie extra-Ram oder CPU-Boost...
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Omen

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #11 am: 21.November 2008, 23:25:27 »

Über dieses Thema hab ich mal mit einem großen amerikanischen Provider gesprochen. Dort meinte man, daß man ganz bewußt die vServer NICHT sortiert nach Nutzungsgrad, sondern sich im Normalbetrieb tatsächlich auf fast jedem Server ein statistisches Nutzungsmittel einstellt.

Übrigens hatte man dort auch eine klare Strategie: Die Poweruser haben einen entsprechend leistungsfähigeren Server bekommen, die Migration wurde von Hand veranlaßt für die wenigen Kunden, die hier wirklich andere Nutzer beeinträchtigt hätten. Erst wenn auch auf dem HL-Server
einzelne durch unverschämte Resourcennutzung auffielen, legte man den Kunden einen Wechsel zum Root nahe.

Nebenbei: Die Kunden waren sehr zufrieden mit dieser "Jeder Kunde bekommt im Rahmen der Möglichkeiten seine auf den Nutzungsrahmen abgestimmte Maschine" - Strategie. Für den Provider gab es keine Mehrkosten, denn die Standardmaschinen waren eher mittelmäßig ausgestattet und einige wenige Server eben leistungsfähiger, daraus machte man dann ne Mischkalkulation, die entsprechend den Preisen zu Grunde lag.

Aber von den Amis können wir in Germany eben auch noch einiges im Bezug auf Kundenpsychologie lernen. Immer dran denken: Ein
zufriedener Kunde empfiehlt den Anbieter einem Freund. Ein Unzufriedener hält 10 seiner Freunde davon ab, auch zu buchen.
Damit dürfte klar sein, daß mit dem Verteilen von "schwarzen Petern" an Poweruser keinem gedient ist, außer den neidischen
Mitusern auf der gleichen Maschine.
« Letzte Änderung: 21.November 2008, 23:30:23 von Omen »
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jomido

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #12 am: 28.November 2008, 22:05:26 »

Zumal ein V-Server zu mieten eigentlich generell ein Glücksspiel ist, denn wenn du Pech hast benutzt ein anderer den großteil der verfügbaren Bandbreite oder die shared ressourcen wie extra-Ram oder CPU-Boost...

Genau dieses Glücksspiel (bei den Vservern ohne CPU-Garantien) hat der Anbieter zu verhindern, indem er die Normalnutzer von den Störern trennt. Für mich ist ein Vserver nur für Anwender geeignet, die eben nicht dauerhaft das System belasten.

Leider kann kein Anbieter das in die Produktbeschreibung schreiben, weil ja alle anderen mit "100% CPU" und ähnlichem werben. Wer mietet sich dann einen Vserver der mit "Dieses Produkt richtet sich an Kunden, die im Mittel nur ca. 5% der CPU nutzen." beworben wird.

Aber offensichtlich ist ein Vserver mit CPU-Garantie eine Marktlücke, denn gerade habe ich nur einen Anbieter gefunden, der dies anbietet.

Übrigens hatte man dort auch eine klare Strategie: Die Poweruser haben einen entsprechend leistungsfähigeren Server bekommen,

Falls das bekannt wird, kannd der Anbieter einpacken: Wenn ich mit der Leistung nicht mehr zufrieden bin werfe ich einfach für ein paar Wochen den Compiler an und schon verschiebt der Anbieter meinen Vserver auf ein schelleres Hostsystem. Oder ich frage ganz frech, ob er meinen Vserver auf einen schnellern Host verschiebt, oder ob ich kündigen soll.

die Migration wurde von Hand veranlaßt für die wenigen Kunden, die hier wirklich andere Nutzer beeinträchtigt hätten. Erst wenn auch auf dem HL-Server einzelne durch unverschämte Resourcennutzung auffielen, legte man den Kunden einen Wechsel zum Root nahe.

IMHO hätte der Anbieter für den HL-Server einen entsprechend teureren Preis verlangen müssen. Und was macht der Anbieter, wenn der "unverschämten Resourcennutzer" nicht wechseln will? Der Schritt mit dem HL-Server verlagert das Problem nur.

Immer dran denken: Ein zufriedener Kunde empfiehlt den Anbieter einem Freund. Ein Unzufriedener hält 10 seiner Freunde davon ab, auch zu buchen.

Bei meinem Vserver bei S***-H****** (Sempron 3800, 2.2GHz, 21 vServer) könnte ein "PowerUser" aus 20 zufriedenen Kunden 20 unzufriedene Kunden machen...
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BENNY1659

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #13 am: 26.Januar 2009, 22:45:44 »

Zumal ein V-Server zu mieten eigentlich generell ein Glücksspiel ist, denn wenn du Pech hast benutzt ein anderer den großteil der verfügbaren Bandbreite oder die shared ressourcen wie extra-Ram oder CPU-Boost...

Genau dieses Glücksspiel (bei den Vservern ohne CPU-Garantien) hat der Anbieter zu verhindern, indem er die Normalnutzer von den Störern trennt. Für mich ist ein Vserver nur für Anwender geeignet, die eben nicht dauerhaft das System belasten.

Leider kann kein Anbieter das in die Produktbeschreibung schreiben, weil ja alle anderen mit "100% CPU" und ähnlichem werben. Wer mietet sich dann einen Vserver der mit "Dieses Produkt richtet sich an Kunden, die im Mittel nur ca. 5% der CPU nutzen." beworben wird.

Aber offensichtlich ist ein Vserver mit CPU-Garantie eine Marktlücke, denn gerade habe ich nur einen Anbieter gefunden, der dies anbietet.

Übrigens hatte man dort auch eine klare Strategie: Die Poweruser haben einen entsprechend leistungsfähigeren Server bekommen,

Falls das bekannt wird, kannd der Anbieter einpacken: Wenn ich mit der Leistung nicht mehr zufrieden bin werfe ich einfach für ein paar Wochen den Compiler an und schon verschiebt der Anbieter meinen Vserver auf ein schelleres Hostsystem. Oder ich frage ganz frech, ob er meinen Vserver auf einen schnellern Host verschiebt, oder ob ich kündigen soll.

die Migration wurde von Hand veranlaßt für die wenigen Kunden, die hier wirklich andere Nutzer beeinträchtigt hätten. Erst wenn auch auf dem HL-Server einzelne durch unverschämte Resourcennutzung auffielen, legte man den Kunden einen Wechsel zum Root nahe.

IMHO hätte der Anbieter für den HL-Server einen entsprechend teureren Preis verlangen müssen. Und was macht der Anbieter, wenn der "unverschämten Resourcennutzer" nicht wechseln will? Der Schritt mit dem HL-Server verlagert das Problem nur.

Immer dran denken: Ein zufriedener Kunde empfiehlt den Anbieter einem Freund. Ein Unzufriedener hält 10 seiner Freunde davon ab, auch zu buchen.

Bei meinem Vserver bei S***-H****** (Sempron 3800, 2.2GHz, 21 vServer) könnte ein "PowerUser" aus 20 zufriedenen Kunden 20 unzufriedene Kunden machen...



Eins ist fakt, nur weil es immer wieder leute/kiddis/noobs (was auch immer) oder sonst was gibt die nichts mit nem vServer anfangen können, kanns ja wohl nicht angehen die "Poweruser" die sich ein bisschen mit der materie auskennen und für den vServer auch zahlen auf ein Langsameres System zu hauen. Da kann die Firma ja gleich zu machen! Ich würde es schön ausgeglichen verteilen. Man sieht ja ob auf einem System von dem und dem Viel oder Wenig gebraucht wird... und das kann man dann auch dementsprechend so aufteilen das alle ziemlich benutzt sind und es nicht auf fällt! ;)
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jomido

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #14 am: 30.Januar 2009, 21:18:24 »

Eins ist fakt, nur weil es immer wieder leute/kiddis/noobs (was auch immer) oder sonst was gibt die nichts mit nem vServer anfangen können, kanns ja wohl nicht angehen die "Poweruser" die sich ein bisschen mit der materie auskennen und für den vServer auch zahlen auf ein Langsameres System zu hauen.

Mir scheint, dass wir unterschiedliche Auffassungen von einem PowerUser haben. Für mich ist das lediglich einer, der dauerhaft wesentlich mehr Ressourcen verbraucht, als ein durchschnittlicher Nutzer (z.B. 3% der Nutzer (die Poweruser) sind für 95% der Netzwerklast verantwortlich).

Möglicherweise verbraucht ein erfahrener Anwender sogar weniger Ressourcen, als ein Anfänger, weil er keine unnötigen Dienste startet, die aktiven Dienste optimaler konfiguriert  und kein ressourcenfressendes Forum-Blog-Wiki-System mit mySQL-Anbindung installiert, wenn er nur eine Webseite anlegen möchte.

Da kann die Firma ja gleich zu machen! Ich würde es schön ausgeglichen verteilen. Man sieht ja ob auf einem System von dem und dem Viel oder Wenig gebraucht wird... und das kann man dann auch dementsprechend so aufteilen das alle ziemlich benutzt sind und es nicht auf fällt! ;)

Wenn die Vielnutzer noch im Rahmen des Üblichen sind, ist das ja auch sinnvoll. Ein PowerUser ist aber weit außerhalb davon. Daher hat er (vermutlich sogar absichtlich) das falsche Produkt gewählt und sollte nach entsprechendem Hinweis des Anbieters in ein entsprechend teureres Paket wechseln: Jeder soll das bezahlen, was er verbraucht.

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jfreund

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #15 am: 30.Januar 2009, 22:07:02 »

Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass ein vServer nicht zu so furchtbar viel mehr als DNS, Backup MX, Monitoring o. ä. taugt. Insbesondere alles was Disk I/O verursacht trifft halt ein empfindliches Bottleneck. In puncto RAM und CPU seh ich hingegen eigentlich kein Problem: mein erster Rootserver war mit einem Celeron der PIII-Generation und 256MB RAM ausgestattet - und auch darauf liefen ein Mailserver, Webserver mit Perl und PHP und ein MySQL-Server (man musste halt wissen, wie man's konfiguriert).

Aber nennen wir das Kind doch mal beim Namen. Wenn einer meint, auf einem VPS permanent SETI@Home laufen lassen oder einen Fileserver betreiben zu müssen oder die Kiste als Build-Server mißbraucht, dann will ich mit dem nicht auf der gleichen Maschine sein. Im übrigen sind auch Gameserver nicht ganz unkritisch, die ziehen nämlich ganz schön Bandbreite. Ich erwarte einfach vom Provider, dass er sicherstellt, dass ich die beworbene Leistung auch nutzen kann. Und das bedeutet eben auch, dass Festplattenzugriffe nicht wegen einem wildgewordenen Kunden so langsam werden dürfen, dass die Zugriffszeiten spürbar den Betrieb meines VPS bremsen.

Und was die "gesunde Mischkalkulation" angeht: Dabei sollte man auch immer im Auge behalten, dass dedizierte Maschinen mit 1GB RAM und Celeron-CPU schon ab 20-25 Euro zu haben sind. Eine solche Maschine wird immer etwas mehr nutzbare Leistung als ein VPS bieten (hat im Gegenzug aber eine geringere Ausfallsicherheit). Ein VPS muss sich im Preis also schon deutlich davon absetzen. 10 Euro Differenz im Monat sind aber kein so großer Sympathiebonus, dass ich mir die Schikanen eines "Power-Ressourcenverschleuderers" auf derselben Maschine bieten lassen würde.
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rb2k

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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #16 am: 08.Februar 2009, 20:07:10 »

Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, dass ein vServer nicht zu so furchtbar viel mehr als DNS, Backup MX, Monitoring o. ä. taugt. Insbesondere alles was Disk I/O verursacht trifft halt ein empfindliches Bottleneck. In puncto RAM und CPU seh ich hingegen eigentlich kein Problem: mein erster Rootserver war mit einem Celeron der PIII-Generation und 256MB RAM ausgestattet - und auch darauf liefen ein Mailserver, Webserver mit Perl und PHP und ein MySQL-Server (man musste halt wissen, wie man's konfiguriert).

[...]

Und was die "gesunde Mischkalkulation" angeht: Dabei sollte man auch immer im Auge behalten, dass dedizierte Maschinen mit 1GB RAM und Celeron-CPU schon ab 20-25 Euro zu haben sind. Eine solche Maschine wird immer etwas mehr nutzbare Leistung als ein VPS bieten (hat im Gegenzug aber eine geringere Ausfallsicherheit). Ein VPS muss sich im Preis also schon deutlich davon absetzen. 10 Euro Differenz im Monat sind aber kein so großer Sympathiebonus, dass ich mir die Schikanen eines "Power-Ressourcenverschleuderers" auf derselben Maschine bieten lassen würde.

Ich denke auch dass ein VServer kein "Arbeitstier" darstellt. Was ihn für mich attraktiv machen würde wäre die Tatsache, dass ich die Versionen meiner eingesetzen Software (bei mir: insbesondere die eingesetzten Rubygems) selber bestimmen kann und nicht vom Provider abhängig bin.
Ausserdem ist natürlich die Möglichkeit, dass man mal kleinere Experimente (z.B. neue Ruby Versionen, JRuby, ...) und Bandbreiten-intensivere einmalige Sachen (ich hab neulich z.B. ein IMAP Postfach mit 5-6 GB auf ein anderes umgezogen, mit ner "normalen" DSL Leitung mit 1 MBit/s upload dauert das ewig) machen kann den aufpreis gegenüber dem "normalen" Hosting wert
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Re: Automatische Migration für Lastverteilung
« Antwort #17 am: 16.März 2009, 08:22:41 »

Hallo,

wir werden in dieser Woche die Lastverteilung und die VE-Migration verstärkt durchführen.
Dabei werden die Restart, Reinstalls und Start/Stops deutlich verzögert ausgeführt.

Wir bitten das zu beachten und melden uns, sobald der Normalbetrieb wieder aufgenommen wurde.

viele Grüße,
Thomas
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Thomas
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delerium2k

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Reinstallations Problem
« Antwort #18 am: 19.März 2009, 12:26:05 »

Hallo,
hab heute versucht CentOS 5.2 zu Installieren seit ca. 2Std. steht im KundenCenter "wird bearbeitet".

Hier mal ein Auszug:
Servername:   81-89-107-220

Software-Daten des vServers

gewähltes Betriebsystem:           CentOS 5.2 minimal

64Bit-Support Betriebssystem:   no

Support-Status Betriebssystem:   ok (supported)
Apache-Version:   n/a
PHP-Version:   n/a
mySQL-Version:   n/a
Installations-Status:   wird bearbeitet

Auf dem Server läuft weiterhin Ubuntu 8.04 LTS
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die kleine

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Re: Reinstallations Problem
« Antwort #19 am: 19.März 2009, 12:30:51 »

wird bearbeitet sagt doch schon alles oder?
da steht wenn es fertig ist ein grüner hacken
hast du auch bei der Neue installation unten beide Felder angehackt?
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