Scalix Groupware-/Collaboration-Server auf OpenSUSE 11.0 minimal installieren

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Autor Thema: Scalix Groupware-/Collaboration-Server auf OpenSUSE 11.0 minimal installieren  (Gelesen 881 mal)

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gundelgauk

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EDIT: VORSICHT: Nur auf eigene Gefahr ausprobieren! Ich habe Scalix jetzt zwei mal (je nach einer Neuinstallation des vservers) installiert und nach dem Starten der Dienste bekam ich jedes mal einen Haufen Fehler von wegen "too many open files", "xxx.so not found" und das System war mehr oder weniger nicht mehr benutzbar, bis ich dafür sorgte, dass die Dienste nicht mehr gestartet werden. Scheinbar lässt sich Scalix also nicht auf diesem vserver betreiben. Pech. Möglicherweise liegt es aber auch an meiner eigenen Dummheit. :)


Dies ist eine Mini-Howto, wie ich Scalix zum Installieren überreden konnte. Sie richtet sich eher an diejenigen, die wissen was Scalix ist und die es zumindest schonmal installiert haben, da ich mich vorerst darauf beschränken möchte, was ich speziell bei diesem vserver anpassen musste um es installieren zu können. Das heißt auch, dass ich keine Garantie dafür übernehme, dass sich damit dann auch Mails verschicken lassen oder dass z.B. das SWA korrekt funktioniert; vorerst geht's nur um die Installation. :) Um genau zu sein: Einerseits die zu installierenden Pakete, andererseits (und vor allem) Netzwerkeinstellungen, da der Scalix-Installer extrem penibel ist, was Hostnamen und so weiter betrifft.

Benutzt habe ich die Scalix Community Edition, und zwar den passenden Installer für OpenSUSE 11.0.

Zu installierende Pakete:
* w3m
* compat
* python
* apache2
* sendmail (postfix deinstallieren)
* postgresql
* postgresql-server
* cyrus-sasl-plain
* cyrus-sasl-crammd5
* cyrus-sasl-digestmd5
(Aus dem Gedächtnis, ich hoffe ich habe keine Pakete vergessen.)

Netzwerkeinstellungen:
Um den Hostnamen und FQDN anzupassen erstellte ich zuerst ein Skript wie in diesem Post beschrieben. Allerdings musste ich den regulären Ausdruck anpassen, da die IP-Adresse meines Servers mit 84 anfängt. Also wurde aus /^62.*/ das hier: /^84.*/. Der Einfachheit halber fügte ich das Skript mit yast runlevel zu den Runlevel 3 und 5 hinzu. Außerdem führte ich es einmal manuell aus, prüfte den vollen Hostnamen mit hostname -f und startete das Installationsprogramm.
Der Einfachheit halber hier nochmal mein komplettes Skript:#!/bin/bash
IP=84.23.xx.xxx
HOSTNAME=mail
DOMAINNAME=meine.domain
#
echo $HOSTNAME > /etc/hostname
#
cat /etc/hosts | sed 's/^84.*/'$IP' '$HOSTNAME'\.'$DOMAINNAME' '$HOSTNAME'/g' > /etc/hosts2
mv /etc/hosts2 /etc/hosts
#
/bin/hostname $HOSTNAME
/bin/domainname $DOMAINNAME

Hier meckerte der Installer beim Netzwerkcheck allerdings noch, dass die Datei /etc/sysconfig/network/ifcfg-venet0:-id- fehle. Es existierte dort zwar eine Datei ifcfg-venet0, aber scheinbar störte sich der Installer daran, dass die IP-Adresse auf dem Interface venet0:0 konfiguriert war. Warum er den komischen Namen ifcfg-venet0:-id- wollte und nicht ifcfg-venet0:0, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Also erstmal den einfachsten Trick versucht und mit ln -s /etc/sysconfig/network/ifcfg-venet0 /etc/sysconfig/network/ifcfg-venet0\:-id- einen Symlink erstellt, da ifcfg-venet0 ja alle relevanten Daten enthält. Das reichte dem Installer; er lief durch die Dependency-Checks und Scalix ließ sich installieren, wie man es gewohnt ist.

Berichtigungen, Ergänzungen und Zusatztipps sind gern willkommen. :)
« Letzte Änderung: 06.Juni 2009, 00:23:32 von gundelgauk »
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